1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Datenverarbeitung bei MIQA ist die
JAIM GmbH, Meckenheimer Allee 87, 53115 Bonn
vertreten durch den Geschäftsführer Jamshed Kharkan
E-Mail: info@jaim.ai, Telefon: +49 228 97169635
Eine Datenschutzbeauftragte oder einen Datenschutzbeauftragten haben wir derzeit nicht benannt. Bei allen Fragen zum Datenschutz schreiben Sie uns bitte an info@jaim.ai.
2. Unsere Grundsätze
- Wir erheben nur, was MIQA zum Lernen und für Ihr Konto braucht. Von Ihrem Kind kennen wir einen Vor- oder Spitznamen und seine Klasse – kein Geburtsdatum, keine Schule, keinen Nachnamen.
- MIQA erkennt keine Gesichter, keine Gefühle und keine Stimmen (kein Stimmprofil) und macht keine Aussagen über Aufmerksamkeit oder Persönlichkeit Ihres Kindes.
- Kein Tracking, keine Werbung, keine Analyse-Dienste, kein Verkauf von Daten.
- Sie behalten die Kontrolle: Daten herunterladen und Konto löschen können Sie jederzeit selbst im Elternbereich.
3. Website und Tarifübersicht
Wenn Sie www.miqa.si aufrufen, verarbeitet unser Webserver technisch notwendige Zugriffsdaten: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Seite, übertragene Datenmenge, Referrer und Browserkennung. Wir brauchen sie, um die Seite auszuliefern und Störungen sowie Angriffe zu erkennen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Protokolle werten wir nicht für andere Zwecke aus; sie werden fortlaufend überschrieben.
Die Website setzt keine Cookies und lädt keine Inhalte von fremden Servern (keine externen Schriften, keine Tracker). Ihre Wahl zwischen hellem und dunklem Farbschema und Ihre Sprachwahl (Deutsch/Englisch) werden nur in Ihrem Browser gespeichert (Local Storage). Die Tarifübersicht und die Zahl der Personen auf der Warteliste lädt die Seite von unserer eigenen API; dabei werden keine Daten über Sie gespeichert. Das Erklärvideo liegt auf unserem eigenen Server.
4. Warteliste
Wenn Sie sich auf die Warteliste setzen, speichern wir Ihre E-Mail-Adresse, die Version des Einwilligungstextes, den Zeitpunkt Ihrer Einwilligung, das Formular, über das Sie sich eingetragen haben, und den Status Ihres Eintrags. Wir nutzen die Adresse nur, um Sie über den Start von MIQA und Möglichkeiten zum Ausprobieren zu informieren. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen können, zum Beispiel per E-Mail an info@jaim.ai.
Ihre IP-Adresse speichern wir dabei nicht; zum Schutz vor Missbrauch zählen wir Anfragen nur kurz im Arbeitsspeicher. Wir speichern den Eintrag, bis Sie Ihre Einwilligung widerrufen oder die Warteliste nicht mehr gebraucht wird. Legen Sie mit derselben Adresse ein MIQA-Konto an und löschen dieses Konto später, löschen wir auch den Wartelisten-Eintrag.
5. Elternkonto und Elternbereich
Für Ihr Konto verarbeiten wir Ihre E-Mail-Adresse, optional Ihren Namen, Ihr Passwort (nur als sicherer Hash, Verfahren Argon2id), die Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse, Ihre Anmeldesitzungen, die Version der AGB, die Sie akzeptiert haben, Ihren Tarif, die genutzte Lernzeit und die Sprache, in der Sie MIQA nutzen (Deutsch oder Englisch). Rechtsgrundlage ist der Vertrag mit Ihnen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Der Elternbereich (app.miqa.si) setzt ein einziges, verschlüsseltes Sitzungs-Cookie, das Sie angemeldet hält, Formulare vor Missbrauch schützt und sich Ihre Sprachwahl merkt. Es ist technisch notwendig (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG) und wird nicht für andere Zwecke genutzt. Ihre Anmelde-Schlüssel sind für Skripte im Browser nicht lesbar.
6. Lernprofile Ihrer Kinder
Für jedes Kind legen Sie ein Lernprofil an mit Vor- oder Spitzname, Klasse, Bundesland, Schulform (bei beruflichen Schulen dem Bildungsgang), der Sprache, in der MIQA unterrichtet, und einer Farbe für die Anzeige. Bundesland, Klasse und Schulform brauchen wir, weil sich Lehrpläne danach unterscheiden. Sie legen fest, mit welchen Geräten welches Kind lernen darf.
Sie geben diese Daten als sorgeberechtigte Person für Ihr Kind an. Rechtsgrundlage ist der Vertrag mit Ihnen über die Nutzung von MIQA für Ihr Kind (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Bitte legen Sie Profile nur für Kinder an, für die Sie sorgeberechtigt sind oder deren Sorgeberechtigte zugestimmt haben.
7. Geräte und MIQA-App
Wenn Sie ein Gerät (zum Beispiel den Laptop Ihres Kindes) mit Ihrem Konto koppeln, speichern wir Gerätetyp, Gerätename, welche Bauteile es hat (Kamera, Mikrofon, Lautsprecher), welchen Kindern es zugeordnet ist und wann es zuletzt verbunden war. Das Gerät meldet sich mit einem eigenen Schlüssel an, der auf dem Gerät im Schlüsselbund des Betriebssystems liegt; bei uns ist er nur als Hash gespeichert. Die gewählte Kamera merkt sich die App lokal auf dem Gerät.
8. Lernen mit MIQA
Kamera und Mikrofon
- Ist die MIQA-App eingeschaltet, laufen Kamera und Mikrofon – das zeigt die App jederzeit sichtbar an. Mit der Privatsphäre-Pause schalten Sie beides sofort aus.
- Die App hält höchstens die letzten 30 Sekunden im Arbeitsspeicher des Geräts und speichert davon nichts auf dem Gerät. Bei Pause, Ausschalten oder Störung wird dieser Puffer geleert.
- Während Ihr Kind mit MIQA spricht, schickt die App das Kamerabild verkleinert (etwa zwei Bilder pro Sekunde) verschlüsselt an unseren Server in Frankfurt. Dort erkennt ein Bilderkennungsmodell nur, ob ein Arbeitsblatt, ein Heft, ein Buch, eine Tafel, Schulmaterial (etwa Lineal oder Taschenrechner) oder ein Gegenstand zu sehen ist, den Ihr Kind in die Kamera hält – Personen und Gesichter werden weder erkannt noch ausgewertet. Die Bilder bleiben nur im Arbeitsspeicher und werden sofort nach der Erkennung verworfen; wir speichern sie nicht und geben sie nicht weiter.
- Liegt das Lernmaterial ruhig und zeigt etwas Neues, schickt die App ein scharfes Foto nur dieses Bereichs an MIQA. Dafür darf die App die Kamera auf das Material ausrichten (digital zoomen und den Ausschnitt verschieben, bei geeigneten Kameras auch optisch zoomen, schwenken und neigen); MIQA kann das im Gespräch ebenfalls tun. Eine automatische Verfolgung von Personen oder Gesichtern nutzen wir nicht. Bei Schulmaterial und Gegenständen beschreibt eine KI, was es ist und was darauf zu lesen ist; Personen werden dabei nie beschrieben. Ist etwas unklar, fragt MIQA Ihr Kind nach. Ist unser Server dafür nicht erreichbar, sucht die App das Arbeitsblatt selbst und schickt nur dessen Ausschnitt; der Bereich außerhalb des Blatts wird dann weiß überdeckt.
- Lädt Ihr Kind im Chat ein Foto oder eine PDF hoch, macht die App daraus Bildseiten ohne Metadaten (keine Kamera-, Zeit- oder Ortsangaben) und schickt diese ganz an MIQA. Die App bittet darum, nur Aufgaben und Lernmaterial hochzuladen, keine Fotos von Personen.
Das Gespräch
Während Ihr Kind mit MIQA spricht, geht seine Stimme direkt vom Gerät zum KI-Dienst OpenAI und MIQAs Antwort zurück. Die Tonaufnahme speichern wir nicht. Wir speichern, was im Gespräch bei unserem Server ankommt: die Gesprächstexte (Abschrift von Kind und MIQA), getippte Nachrichten, die Rechnungen, die MIQA geprüft hat, was MIQA auf dem Arbeitsblatt gelesen hat (mit dem Bildausschnitt), hochgeladene Seiten, Zeitpunkte von Beginn, Pause und Ende sowie Zählwerte wie Dauer und Umfang des Gesprächs. Damit MIQA Ihr Kind persönlich ansprechen kann, erhält OpenAI für das Gespräch den Vornamen bzw. Spitznamen aus dem Lernprofil, außerdem Klasse, Schulform, Bundesland und die Fächer des Lernplans mit offenen Zielen. Damit OpenAI Missbrauch erkennen kann, übermitteln wir zusätzlich eine pseudonyme Kennung, aus der sich ohne unseren Server-Schlüssel nicht auf Ihr Kind schließen lässt; Kontodaten erhält OpenAI nicht.
Lernstunden
Sagt Ihr Kind zu Beginn des Gesprächs, welches Fach es lernen möchte und wofür (Hausaufgaben, Prüfung oder Üben), leitet MIQA eine Lernstunde: Eine KI plant sie (Ziel, Methode, Ablauf, Aufgaben), MIQA führt durch die Stunde und passt sie nach festen Regeln an. Für die Planung gehen Klasse, Schulform, Bundesland, Fach, die Themen des Lernplans, Ziele, Ergebnisse der letzten Stunden und Aufgaben an OpenAI – nie der Name Ihres Kindes. Wir speichern zu jeder Stunde den Plan, die Aufgaben mit den Antworten und Lösungswegen Ihres Kindes, wie viel Hilfe es brauchte, welche Kompetenzen es allein oder mit Hilfe gezeigt hat, vermutete und bestätigte Lücken, MIQAs Entscheidungen mit Begründung und den Bericht am Ende. Freie Antworten bewertet eine KI; Rechnungen prüft MIQA exakt.
Ziele, Hausaufgaben und Prüfungstermine tragen Sie im Elternbereich ein; nennt Ihr Kind sie im Gespräch, speichert MIQA sie ebenfalls (mit der Angabe „vom Kind genannt“).
Braucht MIQA aktuelle Informationen, recherchiert sie über die Websuche von OpenAI. Dafür gehen nur die Frage (Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Links entfernen wir vorher), Fach, Klasse und das Ziel der Stunde an OpenAI. Gespeichert wird das Ergebnis mit den Quellen und dem Abrufdatum. Passende Unterrichtsmethoden recherchiert MIQA ebenso – nur anhand von Bundesland, Klasse, Schulform, Fach und Thema; dieses Ergebnis enthält keine personenbezogenen Daten und wird für alle Kinder mit denselben Angaben gemeinsam gespeichert.
Was Sie im Elternbereich sehen
Nach jeder Lernsitzung erstellt eine KI eine kurze Zusammenfassung für Sie – ohne den Namen Ihres Kindes – und ordnet geprüfte Aufgaben einem Fach und Thema des Lernplans zu. Daraus berechnet MIQA nach festen Regeln Lernstand, Wochenübersicht und einen Übungsschwerpunkt, den MIQA im nächsten Gespräch berücksichtigt. Den Wortlaut der Gespräche zeigen wir Ihnen nicht; Sie erhalten ihn auf Anfrage im Rahmen Ihres Auskunftsrechts.
Nutzen Sie den Elternbereich auf Englisch, übersetzt eine KI (OpenAI) den Lernplan, die Zusammenfassungen und die Hinweise zu Stolpersteinen ins Englische. Dafür gehen nur diese von der KI geschriebenen Texte an OpenAI – ohne den Namen Ihres Kindes. Die Übersetzungen speichern wir zusammen mit dem Original und löschen sie mit ihm (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung beim Lernen ist der Vertrag mit Ihnen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
9. Lernplan
Den Lernplan (Fächer und Themen) erstellt eine KI für Bundesland, Klasse, Schulform und Schuljahr. An den KI-Dienst gehen nur diese Angaben, keine Namen oder anderen Daten Ihres Kindes. Der Lernplan wird für alle Kinder mit denselben Angaben gemeinsam gespeichert und enthält keine personenbezogenen Daten.
10. Tarife, Lernzeit und Bezahlung
Für Ihren Tarif speichern wir, welcher Tarif gilt, gebuchte Extra-Stunden und welche Hinweise zur Lernzeit wir Ihnen in einem Monat bereits geschickt haben. Die genutzte Lernzeit berechnen wir aus den Gesprächszeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Kostenpflichtige Tarife und Extra-Stunden bezahlen Sie über den Zahlungsdienstleister Stripe. Ihre Zahlungsdaten (zum Beispiel Kartennummer oder IBAN) geben Sie direkt auf den Seiten von Stripe ein; wir erhalten sie nicht. Stripe erhält von uns Ihre E-Mail-Adresse und eine Kennung Ihres Kontos, damit Zahlung, Abo und Belege Ihrem Konto zugeordnet werden können; Namen oder Daten Ihrer Kinder erhält Stripe nicht.
Bei uns speichern wir zu Ihrem Konto die Kennungen von Kunde und Abo bei Stripe, den Stand des Abos (zum Beispiel aktiv, gekündigt zum, nächster Abrechnungstag) und Ihre Bestellungen mit Tarif bzw. Stundenzahl, Betrag, Zeitpunkt, der Version der AGB und Ihrer Zustimmung zum sofortigen Beginn, außerdem erklärte Widerrufe. Rechtsgrundlage ist der Vertrag mit Ihnen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und für Belege die gesetzliche Aufbewahrungspflicht (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).
11. E-Mails
Wir schicken Ihnen E-Mails, die zu Ihrem Konto gehören: Bestätigung der E-Mail-Adresse, Passwort zurücksetzen, Hinweise zur Lernzeit, zur Löschung Ihres Kontos und die Bestätigung eines Widerrufs (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Wir verschicken sie über den Versanddienst Postmark. Postmark erhält dafür Ihre E-Mail-Adresse, Betreff und Text der Mail; die Namen Ihrer Kinder stehen in keiner Mail. Ob Sie eine Mail öffnen oder Links darin anklicken, erfassen wir nicht.
12. Empfänger und Dienstleister
Wir geben Daten nur weiter, soweit es für MIQA nötig ist: an Dienstleister, die in unserem Auftrag und nach unseren Weisungen arbeiten (Auftragsverarbeitung, Art. 28 DSGVO), an den Zahlungsdienstleister, soweit es für die Zahlung nötig ist (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), oder wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet sind.
- Akamai Cloud (vormals Linode) – Vertragspartner ist die Akamai Technologies International AG, Schweiz: Server, Datenbank und Bildspeicher von MIQA in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main.
- OpenAI – Vertragspartner ist die OpenAI Ireland Ltd, Irland; die Verarbeitung erfolgt durch die OpenAI OpCo, LLC in den USA: das Gespräch mit MIQA, das Lesen der Fotos von Arbeitsblatt, Heft, Buch oder Tafel und die Beschreibung von Schulmaterial und Gegenständen, Planung und Bewertung der Lernstunden, die Websuche für Recherchen, die Zusammenfassung für Eltern, der Lernplan und – bei Nutzung auf Englisch – deren Übersetzung. Nach Angaben von OpenAI werden über die Programmierschnittstelle gesendete Daten nicht zum Training von KI-Modellen verwendet; zur Erkennung von Missbrauch bewahrt OpenAI Protokolle bis zu 30 Tage auf, soweit nicht gesetzlich länger vorgeschrieben.
- Stripe – Vertragspartner ist die Stripe Payments Europe, Limited, Irland: Abwicklung der Zahlungen, Abos, Rechnungen und des Kundenportals. Für die Verhinderung von Betrug und die Erfüllung eigener gesetzlicher Pflichten (etwa zur Geldwäscheprävention) verarbeitet Stripe Daten als eigener Verantwortlicher; Einzelheiten in der Datenschutzerklärung von Stripe.
- Postmark – Vertragspartner ist die AC PM, LLC (ActiveCampaign), Chicago, USA: Versand der E-Mails zu Ihrem Konto. Postmark speichert Inhalt und Metadaten der Mails 45 Tage.
13. Übermittlung in Drittländer
- OpenAI (USA): Die Daten aus dem Gespräch, die Fotos des Lernmaterials und die Daten für Zusammenfassung und Lernplan werden derzeit in den USA verarbeitet. Grundlage sind die EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO), die Teil des Auftragsverarbeitungsvertrags mit OpenAI sind. OpenAI ist nicht unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Wir bereiten vor, MIQA auf die Datenverarbeitung von OpenAI in Europa umzustellen; danach passen wir diesen Abschnitt an.
- Akamai (Schweiz/USA): Die Daten liegen im Rechenzentrum in Frankfurt. Für die Schweiz besteht ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Soweit die Akamai Technologies, Inc. in den USA im Rahmen des Betriebs Zugriff erhält, stützt sich das auf ihre Zertifizierung unter dem EU-US Data Privacy Framework (Art. 45 DSGVO) und ergänzend auf Standardvertragsklauseln.
- Postmark (USA): Die E-Mails werden in den USA verarbeitet. Grundlage sind die EU-Standardvertragsklauseln im Auftragsverarbeitungsvertrag von Postmark (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).
- Stripe (USA): Stripe kann Zahlungsdaten auch durch die Stripe, LLC in den USA verarbeiten. Grundlage ist deren Zertifizierung unter dem EU-US Data Privacy Framework (Art. 45 DSGVO), ergänzend Standardvertragsklauseln.
14. Speicherdauer
| Daten | Wie lange |
|---|---|
| Konto, Lernprofile, Geräte | bis Sie sie entfernen bzw. Ihr Konto löschen |
| Lernsitzungen, Gesprächstexte, Aufgaben, Zusammenfassungen | 12 Monate |
| Lernstunden: Plan, Aufgaben mit Antworten, Kompetenznachweise, Entscheidungen, Bericht, Rechercheergebnisse | 12 Monate |
| Ziele, Hausaufgaben und Prüfungstermine | bis Sie sie löschen; offene werden 30 Tage nach dem Termin als verfallen markiert, erledigte und verfallene ein Jahr danach gelöscht |
| Bilder von Arbeitsblättern und hochgeladene Seiten mit dem Gelesenen | bis sich die Klasse des Kindes ändert, höchstens 2 Jahre |
| Kamera- und Mikrofon-Puffer auf dem Gerät | höchstens 30 Sekunden, nur im Arbeitsspeicher |
| Kamerabilder zur Erkennung des Lernmaterials auf unserem Server | nur bis zur Erkennung (Bruchteile einer Sekunde), nur im Arbeitsspeicher |
| Ton des Gesprächs | wird von uns nicht gespeichert |
| Bestellungen, Abo-Stand und Widerrufe bei uns | bis Ihr Konto gelöscht ist; Rechnungen und Zahlungsbelege bewahren wir bzw. Stripe so lange auf, wie es das Steuer- und Handelsrecht verlangt (bis zu 10 Jahre) |
| Versandte E-Mails bei Postmark | 45 Tage |
| Warteliste | bis zum Widerruf Ihrer Einwilligung |
| Konto nach Löschauftrag | 14 Tage Bedenkzeit, danach endgültig gelöscht – mit allen Kindern, Geräten, Lerndaten und Bildern |
Gesetzliche Aufbewahrungspflichten, etwa für Rechnungen, bleiben unberührt.
15. Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21). Eine Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3). Diese Rechte können Sie auch für Ihre Kinder ausüben.
- Daten sichern: Unter „Mein Konto“ laden Sie alle Daten Ihres Kontos als ZIP-Datei herunter (ohne den Wortlaut der Gespräche, den Sie auf Anfrage erhalten).
- Löschen: Kinder, Geräte und Ihr ganzes Konto löschen Sie selbst im Elternbereich.
- Alles andere: per E-Mail an info@jaim.ai.
16. Keine automatisierten Entscheidungen
Lernstand, Status und Übungsschwerpunkt berechnet MIQA nach festen Regeln, um Ihnen und Ihrem Kind beim Lernen zu helfen. Sie haben keine rechtliche Wirkung und beeinträchtigen Sie nicht erheblich; eine automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt.
17. Sicherheit
Alle Verbindungen sind verschlüsselt (TLS). Passwörter speichern wir nur als Hash, Anmelde- und Geräteschlüssel nur als Hash. Bilder liegen in einem nicht öffentlichen Speicher und sind nur nach einer Prüfung, dass sie zu Ihrem Konto gehören, abrufbar. Protokolle unserer Server enthalten keine Gesprächstexte, Bilder oder Profildaten.
18. Änderungen
Wenn sich MIQA oder die Datenverarbeitung ändert, passen wir diese Hinweise an. Den jeweils aktuellen Stand finden Sie immer auf dieser Seite.